Hitler ist wieder da: er ist ein Geschenk

Veröffentlicht am 30. April 2026 um 13:02

Heute geht es um Narzissmus, Verletzlichkeit und Ehrlichkeit.

Ich möchte euch von meiner eigenen Geschichte erzählen. Von meiner Begegnung mit einem narzisstischen Menschen.
Ich werde kurz auf Donald Trump eingehen als makelloses Beispiel für krankhaften Narzissmus.
Und wir schauen uns an, warum empathische Menschen häufig in die Fänge eines Narzissten geraten:

Für mich zeigt sich gerade sehr deutlich:
Die Zeit ist gekommen, dem Narzissmus einen liebevollen, aber klaren Kampf anzusagen.

Die Zeit wendet sich.
Immer mehr Menschen wachen auf.
Sie erkennen, dass Angst kein guter Berater ist, und befreien sich aus den Schlingen der Manipulation.

Ich möchte ehrlich mit euch sein:
Dieses Thema betrifft mich selbst sehr.
Es ist ein sehr schmerzhaftes Thema für mich

Meine Geschichte

Vor etwa zwei Jahren bin ich einem Menschen begegnet, der tief im Narzissmus gefangen war.
Am Anfang war da Begeisterung, Bewunderung, Faszination, tiefes Mitgefühl.

Doch später erlebte ich etwas anderes:
Zerstörung. Verwirrung. Emotionalen Missbrauch. Und ein Leben, das nie wieder werden sollte, wie es mal war.

Ich trage bis heute Narben davon und bin zwischenmenschlich traumatisiert.

Heute sehe ich allerdings etwas klarer als früher:

Narzisstische Menschen sind oft zutiefst verletzte Wesen.
Wie verwundete Tiere.
Und genau deshalb können sie so viel Schaden anrichten.

Sie haben tiefe innere Wunden und sind isoliert in ihrem Schmerz. Daraus entsteht ein unfassbar starkes und gleichzeitig verletzliches Ego, welches zu jedem Zeitpunkt bedroht ist.

Der Mechanismus, dem entgegenzuwirken, ist gekonnte Manipulation und Selbstinszenierung auf höchstem Niveau.

So zeigt es sich für mich aktuell auch in der öffentlichen Bühne, zum Beispiel bei Donald Trump.

Holy shit, ist der Kerl verletzt …

Doch – und das ist mir sehr wichtig –
narzisstische Menschen sind keine Monster.

Jeder von uns hat narzisstische Anteile, um sich zu schützen.
Wir alle haben tiefe Verletzungen erfahren und jeder geht damit anders um.

Der empathische Mensch. Der Krieger des Herzens erweitert sein Potenzial. Er stärkt Bewusstsein und seine Empathie.
Er lernt und wächst an dem Schmerz.

Der Narzisst inszeniert sich selbst.
Sucht sich Opfer und verwandelt Schmerz in Macht.

Narzissten sind Menschen, denen wir mit Würde und Mitgefühl begegnen dürfen.
Sie sind gefangen in einer tiefen Wunde und suchen Schutz im Ego.

Ein Ego, das herrschen muss, um sich sicher zu fühlen.

Die Dynamik zwischen Empath und Narzisst

Auf den ersten Blick könnten Narzissmus und Empathie nicht unterschiedlicher sein.

Der Narzisst ist oft ein Meister der Selbstinszenierung, getrieben von einem tiefen Bedürfnis nach Bewunderung und Bestätigung.
Er sieht die Welt durch die Linse seines eigenen Egos.

Im Gegensatz dazu steht der empathische Mensch:
Jemand, der sich tief in andere hineinfühlen kann, der das Leid anderer spürt und oft dazu neigt, sich selbst zurückzustellen, um zu helfen.

Doch genau in dieser Unterschiedlichkeit liegt die Anziehungskraft.

Während der Narzisst nach Bewunderung sucht,
bietet der Empath genau das: Verständnis, Zuwendung und oft eine fast grenzenlose Bereitschaft zu geben.

Und genau so war das auch bei mir. Mein Freund war in tiefster Not und ich wollte ihm helfen.

Ich sah seinen Schmerz, seine tiefe Wunde und sein Leid.
Es fühlte sich instinktiv richtig an, ihm zu helfen, so wie ich das eben immer tat.

Ich war in einem Sog gefangen und blind für Warnsignale.
Ich dachte, ich tue etwas „Gutes“.

Es fühlte sich bedeutungsvoll und wichtig an, zu helfen.

Der Empath fühlt sich häufig verantwortlich für das emotionale Gleichgewicht des Narzissten
und versucht, dessen Bedürfnisse zu erfüllen. Er passt sich an und geht liebevoll auf die Bedürfnisse und Nöte ein.

Der Narzisst hingegen nimmt diese Fürsorge oft als selbstverständlich wahr
und nutzt sie für seine eigenen Zwecke.

So entsteht eine toxische Dynamik.

Was für den Empathen Liebe ist,
wird vom Narzissten als Schwäche gesehen.

Der Narzisst nährt sich an der Hingabe des Empathen,
während dieser immer mehr von seiner eigenen Energie und seinem Selbstwert verliert.

Der Narzisst sucht Bewunderung.
Der Empath gibt sie.
Der Narzisst braucht Kontrolle.
Der Empath gibt nach.
Der Narzisst nimmt.
Der Empath versteht.

Heilung und die Chance auf Freiheit

In dieser Verbindung leidet der Empath oft still,
während der Narzisst weiterhin sich selbst in den Mittelpunkt stellt.

Doch sobald der Empath beginnt, diese Dynamik zu erkennen,
entsteht die Chance auf Veränderung.

In meinem Fall habe ich diese Dynamik – Gott sei Dank – rechtzeitig erkannt.

Mit der Unterstützung von Freunden und Familie
konnte ich meine eigene Wunde erkennen,
das Eintrittstor, das den Narzissten überhaupt in mein Leben gelassen hat.

Und genau dadurch konnte ich mich aus dieser Schlinge befreien.

Es ist eine tiefe Wunde, die viele von uns betrifft:
Der Wunsch, durch Liebe gesehen zu werden.

Der Empath liebt es, zu geben.
Er liebt es, für andere da zu sein,
weil er früher genau so etwas gebraucht hätte.

Jemand, der da ist und da bleibt, jemand, der ihn bedingungslos liebt und für ihn sorgt.

Diese Wunde wird gespiegelt durch sein Verhalten und ist damit eine offene Wunde,
die Narzissten sehr gekonnt ausnutzen können und förmlich riechen.

Ein „gesunder Mensch“ nutzt diese Wunde nicht aus.
Er begegnet ihr mit Mitgefühl und Feinfühligkeit.

Ein Narzisst hingegen mit Missachtung und Wertung.

Mein Versuch, ehrlich und verletzlich in Kontakt zu gehen und meine Gefühle und Bedürfnisse zu äußern,
endete in einem tiefen Missbrauch meiner Würde.

Der Narzissmus zeigt sich nicht im Verborgenen.
Er ist laut, sichtbar und oft sogar erfolgreich inszeniert.

Figuren wie Donald Trump werden für viele zum Symbol dafür: Selbstdarstellung, Machtfokus, Spaltung, ein permanentes „Ich zuerst“.

Für mich ist Trump gefangen in einem unfassbaren Schmerz, den er selbst aber nicht mehr liebevoll halten kann.
Er ist besessen von Macht und Habgier.

Doch es ist wichtig, eines zu verstehen:

 

Der Spiegel unseres Seins


Das ist kein Zufall. Es ist ein Spiegel.
Und beide Teile tragen die gleiche Wunde in sich. Der Ausdruck von Schmerz jedoch ist ein anderer.

Narzissmus kann kurzfristig gewinnen.
Er kann Aufmerksamkeit erzeugen, Menschen mobilisieren, Dominanz ausstrahlen, Leute beeinflussen und ihnen Unwahrheit einreden.

Aber er hat ein fundamentales Problem:
Er kann keine echte Verbindung schaffen.

Ohne Verbindung gibt es kein Vertrauen.
Ohne Vertrauen gibt es keine echte Zukunft.

Liebe, Integrität und Wahrheit bauen auf.
Narzissmus verbraucht und missbraucht.

Wir leben in einem Zeitalter, in dem Narzissmus zum Trend geworden ist.
Hinter diesem Trend verbirgt sich jedoch ein tiefer Schmerz, der geheilt werden kann.

Und dieses Potenzial sehe ich auch bei Donald Trump.

Lieber Donald Trump, du wirst diese Zeilen nie lesen.
Sei dir aber gewiss: Es gibt Menschen, die für dich beten.
Es gibt Menschen, die daran glauben, dass es nicht zu spät ist, die Seite zu wechseln und für das Gute einzustehen.

Du bist nicht verloren in den Fängen Satans.
Du bist ein freies Wesen und kannst dich dafür entscheiden, dich für Liebe, Freiheit und Integrität zu entscheiden.

Narzissten sind häufig sehr machtbegierig und in ihrem Schmerz und ihrer Ausdrucksform dem „Bösen“ sehr nahe.
Sie dienen dem „falschen Herrn“, der ihnen Freiheit durch Unterdrückung verspricht.

Was meine ich damit:
Es gibt hier auf dieser Welt Kräfte, die wirken.
Eine, die trennt – und eine, die verbindet.
Die eine nährt sich von Angst, Kontrolle und Ego.
Die andere wächst durch Liebe, Wahrheit und Bewusstsein.

Dieser Kampf findet in jedem von uns statt.

Gegensätze, die sich anziehen.
Energien, die kämpfen.

Wir selbst haben es in der Hand, wem wir dienen:
Dem Bösen, welches auf Macht und Hass aus ist.
Es unterdrückt, beschämt, misshandelt und inszeniert sich selbst.

Oder aber dem Guten.

Wir dienen der bedingungslosen Liebe, der Fülle und dem Sinn der Existenz.

Wir ziehen in den liebevollen Kampf gegen das Böse nicht mit den Waffen der Schatten,
sondern mit dem Licht der Liebe.

Wir verwandeln Schmerz und transformieren ihn zu gelebtem Frieden.

Die Entscheidung liegt bei uns.

Der Schmerz, der dazu führt, liegt tief begründet in unserer menschlichen Natur.

Schmerz ist das Tor zur Freiheit und kann zu jedem Zeitpunkt genutzt werden,
um etwas Gutes zu erschaffen
oder aber dazu beitragen, die Welt zu zerstören.

Narzissten wie Donald Trump entscheiden sich bewusst für das Böse,
weil sie sich der Konsequenz nicht bewusst sind und den Kontakt zum Göttlichen verloren haben.

Wären sie sich ihrer Tragweite und Macht wirklich bewusst,
würden sie niemals einen anderen Menschen und damit sich selbst unterdrücken und ausnutzen.

Sie haben völlig den Kontakt zum Herzen verloren und damit zur Quelle unseres Bewusstseins.

Schmerz ernährt sich von Schmerz und wird damit zum Teufelskreislauf.

Das Ego braucht mehr Schutz und sucht sich Opfer, denen es Schmerz zufügen kann.

Im Umgang mit Narzissten war mir Jesus ein sehr guter Lehrer.
Als ich seinen Umgang verstand, wurde mir klar:

Liebe ist immer eine Lösung.

Wenn wir wirklich hinschauen, hat uns Jesus Christus gezeigt, wie wir mit Ego, Macht und narzisstischen Dynamiken umgehen können.

Nicht theoretisch,
sondern durch sein Leben.

Jesus hat jeden Menschen geliebt.
Aber er hat sich niemals selbst verloren.

Er hat sich nicht verbogen, um anerkannt zu werden.
Nicht geschwiegen, um Konflikte zu vermeiden.
Und nicht angepasst, um dazuzugehören.

Seine Liebe war echt,
aber sie war nicht naiv.

Er hat klar gesehen, wo Menschen aus ihrem Ego heraus handeln,
und er hat es benannt.

Ohne Hass,
aber mit einer Klarheit, die nicht zu übersehen war.

Das ist ein entscheidender Punkt:


Wahre Liebe hat Rückgrat und Substanz.
Sie ist der Wahrheit sehr nahe.

Jesus hat sich nicht in Manipulation verstricken lassen. Er war innerlich frei.
Und genau deshalb war er nicht kontrollierbar.

Er hat Menschen nicht gerettet, indem er ihre Verantwortung übernommen hat.
Er hat sie daran erinnert, wer sie sind.

„Dein Glaube hat dich geheilt.“

Das bedeutet:
Die Kraft liegt in dir, nicht im anderen.

Wir kehren nach dem Missbrauch zurück zu uns und lösen uns von der toxischen Dynamik.
Werden frei!

Und genau hier liegt die Heilung für den Empathen:
Du bist nicht hier, um jemanden zu retten.
Du bist hier, um wahr zu sein.

Echt zu sein und deine Wahrheit zu leben und zu verkörpern.

Jesus hat auch von Vergebung gesprochen.
Doch Vergebung bedeutet nicht, in alte Muster zurückzugehen.

Es bedeutete für mich, mein Herz zu befreien, ohne mich erneut zu verlieren.

Vielleicht ist das die größte Erkenntnis aus meiner Zeit:
Ich kann lieben,
ohne alles zu tolerieren.

Ich kann Mitgefühl haben,
ohne mich aufzugeben.

Und ich kann klar sein,
ohne hart zu werden.

So unbequem es ist und so viel Zerstörung er auch in mein Leben gebracht hat:
Der Narzisst war auch ein Lehrer für mich.

Er zeigte mir,
- wo ich mich manipulieren lasse,
- wo ich mich selbst verlasse,
- wo ich meine Wahrheit zurückgehalten habe, um gemocht zu werden.

Heilung begann in dem Moment,
in dem ich erkannte:

Ich bin nicht hier, um jemanden zu retten.
Ich bin hier, um wahr und ehrlich zu sein.

Ich war nicht ehrlich.
Ich war angepasst und gefangen in meiner eigenen Wunde.

Ich war der Manipulation hilflos ausgeliefert und wurde dadurch sehr missbraucht.

 Liebe ohne Grenzen ist keine Liebe.
Sie ist Selbstverlust.

Und ich habe mich selbst verloren.

Dabei habe ich dem Narzissten für alles die Schuld gegeben und sein Verhalten bewertet,
unbewusst verstärkt und meinen Teil dazu beigetragen, missbraucht zu werden.

Das tut weh.
Es tut weh, zu erkennen, dass man selbst verantwortlich für dieses Leid ist.

Wir selbst sind dazu verpflichtet, Narzissten mit Ehrlichkeit und Würde zu begegnen und ihnen Grenzen zu setzen.

Denn von selbst hören sie niemals auf, ihre Macht auszubauen.

Narzissten werden nicht einfach verschwinden.
Aber sie werden an Macht verlieren, denn sie haben keine Substanz mehr.

Desto mehr Menschen aufwachen und sich selbst erkennen,
desto weniger Angst werden wir vor ihnen haben.

Sie sind entmachtet und vielleicht sogar dann bereit, an ihren Themen zu arbeiten.

Wir sind in einer neuen Zeit, in der Altes nicht mehr funktioniert und Neues noch nicht aufgebaut ist.

Aber wir können uns zu jeder Zeit entscheiden, für das Gute einzustehen.
Für Liebe, Mitgefühl und Frieden.

 

Hitler ist wieder da.
Zumindest im kleinen Stil.
Und er ist ein Geschenk.

Narzissten sind Geschenke von ganz oben,
weil sie uns offenbaren, wo es noch zu heilen gilt,
um wahrhaftig frei zu werden.

Ich weiß aus tiefem Herzen heraus, dass das Gute gewinnen wird.

Wir werden die neue Welt tragen und führen.

Weil Verbindung stärker ist als Kontrolle.
Weil Wahrheit sich nicht dauerhaft unterdrücken lässt.

Narzissmus lebt von Verzerrung:
Inszenierung, Manipulation, Verdrehung der Realität.

Doch Wahrheit hat eine eigene Dynamik.
Sie drängt an die Oberfläche.

Das Gute wird gewinnen,
weil Bewusstsein wächst und immer mehr Menschen aufwachen.

Und weil das liebende Herz dazulernt:

Das, was echt ist, hat Bestand, und ein Narzisst inszeniert sich nur selbst.

Ich wünsche jedem Lebewesen, der narzisstischen Missbrauch erfahren hat ,
dass ihr stolz eure Narben tragt und weitermacht.

Die Welt braucht euch.
Und ihr habt dadurch viel zu geben.

Vertieft das Mitgefühl und entscheidet euch, dem Menschen zu vergeben.

Das hat mich  wahrlich frei gemacht.

Frei von Anhaftung an den Schmerz, der mir angetan wurde.

Übernehmt Verantwortung für diesen Schmerz
und verwandelt ihn in gelebte Liebe, die trägt.

Ich bin stolz auf jeden, der so etwas überlebt hat,
und glaube an euch und das Gute.

Peace and Love
Josef Pax

 

 

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