Lasst uns es trotzdem tun...

Veröffentlicht am 4. Mai 2026 um 19:06

Heute gibt es mal einen Text von Dr. Kent M. Keith, der mich sehr inspiriert hat.

Wir leben in einer paradoxen Welt.
Eine Welt voller Dualität und Wandel.
Eine Welt, in der Gutes missbraucht und sogar gehasst wird.

Und trotzdem bleibt eine klare Devise:
Tu es trotzdem.

Tu Gutes.
Nicht, weil es gesehen wird.
Nicht, weil es belohnt wird.
Sondern weil es deiner Natur entspricht 

  Die Menschen sind unberechenbar, unvernünftig
  und eigensüchtig.
  Liebe sie trotzdem.

Wenn Du Gutes tust wird man glauben,
daß Du eigene Hintergedanken hast.
Tue trotzdem Gutes.

Wenn Du erfolgreich bist, machst Du Dir
falsche Freunde und wahre Feinde.
Sei trotzdem erfolgreich.

Wenn Du heute Gutes tust, wird man es morgen
schon vergessen haben.
Tue trotzdem Gutes.

Offenheit und Ehrlichkeit machen Dich verwundbar.
Sei trotzdem offen und ehrlich.

Die größten Pläne der größten Menschen können
von den geringsten und einfältigsten Menschen zunichte
gemacht werden.
Schmiede trotzdem große Pläne.

Die Menschen sympathisieren mit Verlierern,
folgen aber nur Gewinnern.
Kämpfe trotzdem für die Verlierer.

Dinge, an denen Du jahrelang gearbeitet hast,
können über Nacht zerstört werden.
Arbeite trotzdem weiter.

Manche Menschen brauchen dringend Deine Hilfe,
greifen Dich aber an, wenn Du sie ihnen gibst.
Hilf ihnen trotzdem.

Gib der Welt Dein Bestes und Undank wird Dein Lohn sein.
Gib der Welt trotzdem Dein Bestes.

© Copyright Kent M. Keith 1968, renewed 2001
Übersetzt von Sarka Sander

 

Mich inspiriert dieser Text sehr, es trotzdem zu tun.

Auch wenn es Widrigkeiten gibt.
Auch wenn das Böse anklopft und es verhindern will.
Auch wenn es weh tut.

Weil er mich daran erinnert, dass mein Handeln nicht von der Welt bestimmt wird.  Sondern von mir.
Dass ich wählen kann, wer ich bin, selbst wenn alles um mich herum dagegen spricht.

Er zeigt mir, dass wahre Stärke nicht darin liegt, perfekt zu sein oder immer zu gewinnen,
sondern darin, meinem Herzen treu zu bleiben, wenn es am schwersten ist.

Dass Liebe nicht bedeutet, keine Verletzung zu erfahren 
sondern trotz Verletzung offen zu bleiben.

Und dass das Gute, das ich in die Welt gebe,
nicht verloren geht…
sondern irgendwo weiterlebt –
in mir und in anderen.

lasst uns es trotzdem tun... 

Peace and Love 

Josef Pax :) 

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